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Praktische Altenbetreuung

Hilfe mit Kompetenz

Immer mehr ältere Menschen in unserer Gesellschaft benötigen Hilfe, Betreuung und Pflege, um bis ins hohe Alter in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können. Der Lehrgang hilft den Helfern, meist also den Angehörigen, die täglichen Anforderungen mit Wissen, Kompetenz und Souveränität zu bewältigen.

Welche Kenntnisse vermittelt dieser Lehrgang?

Der Lehrgang bietet umfassende Kenntnisse, praktische Hilfestellungen und eine Fülle von Anregungen zu den verschiedensten Aufgabenbereichen häuslicher Betreuung, unter anderem Ernährung und Gesundheit, Wohnen, Haushaltsführung, Kommunikation und psychologische Aspekte, Rechtsfragen etc. Im Mittelpunkt stehen immer die konkreten täglichen Anforderungen in der Betreuung älterer Menschen und die praktische Umsetzbarkeit des erworbenen Wissens.

An wen wendet sich dieser Lehrgang?

Der Lehrgang ist nicht nur für die Angehörigen, Freunde, Bekannten älterer, hilfsbedürftiger Menschen geeignet, sondern auch für ältere Menschen, die mehr über das Altern, über Lebensgestaltung und Hilfsmöglichkeiten im Alter erfahren möchten, um so selbstbestimmter, aktiver und positiver mit dem neuen Lebensabschnitt umgehen zu können.

Gliederung des Lernstoffs

14 Studienhefte u. a. zu den Themen: Psychologische und gerontologische Grundlagen: Lebensbedingungen alter Menschen – Körperliche, seelische, geistige und soziale Veränderungen – Situationsbezogener Umgang mit Krankheiten und psychischen Störungen – Selbstständigkeit und Kreativität – Hilfemöglichkeiten von Familie und Nachbarschaft – Krisen und Konflikte – Sterben und Tod.

Hauswirtschaft: Gesunde Ernährung – Normalkost, z.B. für Diabetes – Asthma – Speisepläne für Gesunde und Kranke – Nährwertberechnung – Sonderkostformen in Wochenspeiseplänen – Lebensmittelhygiene – Darreichung von Mahlzeiten und Getränken – Wohnanforderungen im Alter – Ausstattung altersgerechter Wohnungen – Umrüstmaßnahmen – Hilfen und Hilfsgeräte.

Wirtschaftslehre des Haushalts: Veränderungen in der Haushaltsführung – Modelle der Haushaltsführung – Beratung bei finanziellen Problemen – Verbraucherschutz.

Häusliche Altenbetreuung und -pflege: Die Umgebung des Pflegebedürftigen – Körper und Intimpflege – Hilfsmittel – Betten eines Pflegebedürftigen – Krankheitsanzeichen und -erkennung – Infektionswege –Hygienische Maßnahmen – Physikalische Therapien – Umgang mit Arzneimitteln.

Kommunikation: Motivation zur Erhaltung und Wiedergewinnung der Selbstständigkeit – Techniken und Methoden der Gesprächsführung – Konfliktlösungen – Einbeziehung von Familie und Nachbarschaft.

Rechtskunde: Strukturen, Funktionen und Rahmenbedingungen der institutionalisierten Altenhilfe – Leistungen der Pflegekassen – Sozialhilfeträger – Rechte und Pflichten des Heimbewohners – Betreuung und Betreuer – Regelungen zu Lebzeiten.

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